KI-Klartext · Datenqualität

Auf saubere Daten zu warten, ist der teuerste Weg.

Kein Satz hat in den letzten Jahren mehr Vorhaben gestoppt als dieser — und kaum einer ist so selten geprüft worden.

Die verbreitete Annahme

Was in fast jedem Projekt vorausgesetzt wird.

Angenommen wird

„Bevor wir mit KI anfangen, müssen wir unsere Stammdaten und Ablagen in Ordnung bringen."

Warum das naheliegt

Der Satz stammt aus der Zeit klassischer Auswertungen: Ein Bericht auf schlechten Daten ist tatsächlich wertlos, und Datenprojekte scheiterten reihenweise an genau dieser Stelle.

Was im Betrieb passiert

Bei der Dokumentenverarbeitung ist die Reihenfolge oft umgekehrt. Die Unordnung ist der Anwendungsfall, nicht das Hindernis — und die Verarbeitung deckt auf, wo die Stammdaten wirklich klemmen.

Im Einzelnen

Fünf Punkte, die den Unterschied ausmachen.

01 Unordnung ist die Aufgabe, nicht das Problem Wechselnde Formate, schlechte Scans und uneinheitliche Bezeichnungen sind genau das, was ein Mensch heute mühsam ausgleicht. Genau solche Tätigkeiten lassen sich mit KI verbessern.
02 Was wirklich gebraucht wird, ist überschaubar Für einen Anwendungsfall genügen einige hundert echte Vorgänge und die Möglichkeit, richtig von falsch zu unterscheiden. Beides existiert in der Regel bereits.
03 Die Verarbeitung findet die Lücken Wo ein gelesener Lieferantenname nicht in den Stammdaten steht, ist entweder der Scan falsch oder die Stammdaten sind es. Beides wird sichtbar — als Nebenprodukt.
04 Ein Aufräumprojekt vorweg hat keinen Zeitpunkt Datenqualität ist kein Zustand, den man erreicht. Wer erst aufräumt, schiebt den Nutzen um Quartale und misst am Ende doch neu.
05 Personenbezug ist die echte Vorarbeit Was tatsächlich vorab zu klären ist: welche Felder einen Personenbezug haben und wie damit umgegangen wird. Das ist eine Stunde Abstimmung, kein Projekt.
Was wir stattdessen tun

Der Weg, der sich im Betrieb bewährt hat.

einige hundertgeprüfte Vorgänge genügen
1 StdAbstimmung zum Personenbezug
keinAufräumprojekt vorab

Wir beginnen mit dem Bestand, wie er ist. Im ersten Schritt wird ein Vergleichssatz aus echten Vorgängen aufgebaut und geprüft — daran wird gemessen. Was dabei an Datenlücken auffällt, bekommen Sie als Nebenergebnis.

Weitere Annahmen

Was sonst noch selten hinterfragt wird.

Nächster Schritt

Prüfen wir das an Ihren Vorgängen.

45 Minuten, kostenfrei. Bringen Sie einen Anwendungsfall mit — wir sagen offen, ob er sich eignet.